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Ablauf & Vertrag

Fläche für Batteriespeicher verpachten: Wie läuft das beim Kleinspeicher ab?

Auf Ihrem Gewerbegrundstück sind 15 bis 25 m² frei? Als Standort für einen Kleinspeicher bringt diese Ecke im Regelfall 1.500 € Pacht im Jahr.

Kleinspeicher in 50 Sekunden erklärt

Wie funktioniert die Pacht für Batteriespeicher?

Sie stellen eine kleine Fläche zur Verfügung, ein Betreiber stellt dort Kleinspeicher auf und zahlt Ihnen jedes Jahr eine fest vereinbarte Pacht: 750 € je Einheit. Im Regelfall stehen zwei Einheiten auf der Fläche, das sind 1.500 € im Jahr. Nur in seltenen Fällen gibt der Netzbetreiber am Standort Kapazität für lediglich eine Einheit frei. Dann beträgt die Pacht 1.000 € im Jahr.

Wir sind Projektentwickler: Wir prüfen Ihre Fläche und bereiten sie für ein Projekt auf. Planung, Netzanfrage, Aufbau, Betrieb, Wartung und Versicherung übernimmt unser Projektpartner. Sie investieren nichts und halten nur den Zugang frei. Der Rest Ihres Grundstücks bleibt, wie er ist.

Wie groß ist ein Kleinspeicher und was leistet er?

Eine Einheit ist etwa so groß wie ein Schaltschrank: ca. 1,5 × 1,4 m Grundfläche, ca. 2,2 m hoch, weiß, kein Container. Meist stehen zwei Einheiten auf einem Betonfundament direkt neben der Trafostation und hängen dort am Niederspannungsnetz.

Jede Einheit leistet ca. 125 kW und speichert ca. 289 kWh, zwei Einheiten zusammen also ca. 250 kW und rund 580 kWh. Der Speicher arbeitet vollautomatisch: Er nimmt überschüssigen Strom auf und gibt ihn ab, wenn das Netz ihn wieder benötigt. Das entlastet das Ortsnetz. Ihren Stromanschluss braucht er nicht, der Strom geht ins öffentliche Netz.

Im normalen Betrieb hören Sie höchstens ein leises Lüftergeräusch. Bei hoher Auslastung ist er zeitweise etwa so laut wie eine Luftwärmepumpe unter Volllast.

Zwei Batteriespeicher auf Betonfundament auf einer Gewerbefläche, daneben eine Halle, im Hintergrund die Trafostation

Welche Fläche kommt für einen Kleinspeicher infrage?

Eine dauerhaft freie Fläche, die vier Bedingungen erfüllt:

  1. Gewerbe- oder Industriegebiet. Entscheidend ist der Bebauungsplan, nicht die heutige Nutzung.
  2. 15 bis 25 m² frei. Etwa ein Pkw-Stellplatz, Fundament, Abstände und Wartungszugang inklusive. Das Fundament errichtet unser Projektpartner, Sie müssen nichts befestigen. Bau- und Wartungsfahrzeuge müssen die Fläche erreichen können.
  3. Trafostation in höchstens 50 Metern. Gemeint ist die Ortsnetzstation, an die der Speicher angeschlossen wird.
  4. Kein Wohnhaus im Umkreis von 80 Metern, gemessen von der Stellfläche. Betriebswohnungen zählen mit.

Mehr Fläche bringt beim Kleinspeicher keine höhere Pacht: An einem Standort stehen höchstens zwei Einheiten, und wie viel Leistung angeschlossen werden kann, entscheidet der Netzbetreiber. Für große Flächen ist der Großspeicher das passende Modell.

Wie bieten Sie Ihr Grundstück für Batteriespeicher an, Schritt für Schritt?

Sie melden die Fläche in vier Schritten über unseren kostenlosen Flächen-Check an, ganz ohne Exposé oder Anzeige. Ein Schwarmspeicher besteht aus vielen kleinen Batteriespeichern an verschiedenen Standorten. Bei uns heißen diese Einheiten Kleinspeicher, und jeder Standort wird einzeln geprüft.

  1. Trafostation suchen. Gesucht ist ein fensterloses Häuschen mit Lüftungsgitter und gelbem Warnschild mit Blitz. Wie Sie es sicher erkennen, zeigt der Ratgeber Trafostation erkennen.
    Graue Trafostation (Ortsnetzstation) aus Beton mit Lüftungsgittern und Warnschild am Rand eines Gewerbehofs
  2. Foto machen. Ein Handyfoto der Station genügt.
  3. Lageplan markieren. Ein Screenshot aus einer Kartenansicht reicht. Markieren Sie die Station und die Stelle für die Speicher.
  4. Absenden. Adresse eingeben, Foto und Lageplan hochladen, fertig.

Einreichen kann der Eigentümer oder jemand mit Vollmacht, etwa ein Verwalter. Bei mehreren Eigentümern müssen alle zustimmen; das brauchen wir aber erst für den Vertrag.

Wie ist der Ablauf der Verpachtung, und wann kommt die erste Pacht?

Die erste Pacht kommt 30 Tage nach Baubeginn. Bis dahin vergehen vier Etappen:

  1. Prüfung. Innerhalb von 5 Werktagen sagen wir Ihnen, ob wir die Fläche weiterverfolgen. Wenn nicht, nennen wir den Grund.
  2. Pachtvertrag. Vertragspartner ist der Betreiber, unser Projektpartner. Sie prüfen den Vertrag vor der Unterschrift in Ruhe.
  3. Netzanfrage. Danach stellt der Projektpartner die Anfrage beim Netzbetreiber. Eine Baugenehmigung ist meist nicht nötig, einige Bundesländer verlangen sie aber; auch darum kümmert sich der Projektpartner. Wie lange das dauert, hängt vom Standort ab.
  4. Aufbau. Aufgestellt wird in der Regel, sobald die Netzverträglichkeitsprüfung abgeschlossen ist. Mit dem Baubeginn, also dem Start der Arbeiten vor Ort, beginnt die Laufzeit.

Was regelt der Pachtvertrag für einen Batteriespeicher?

Der Pachtvertrag legt Pacht, Laufzeit und Kündigung fest. Die Laufzeit beträgt zehn Jahre ab Baubeginn, danach kann der Betreiber zweimal um je fünf Jahre verlängern. Bei zwei Einheiten sind das 15.000 € in der Grundlaufzeit und 30.000 € mit beiden Verlängerungen.

Ordentlich kündigen kann keine Seite, das sichert Ihre Pacht. Beginnt der Bau nicht innerhalb von drei Jahren nach Vertragsschluss, können Sie außerordentlich kündigen.

Passt Ihre Fläche? Wir prüfen sie kostenlos.

Eine Ecke, die heute niemand nutzt, bringt Ihnen über die Grundlaufzeit 15.000 € Pacht, ohne Investition und ohne Aufwand. Die Einreichung dauert nur wenige Minuten, und innerhalb von 5 Werktagen sagen wir Ihnen, ob wir Ihre Fläche weiterverfolgen.

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